Über den Verband
Geschichte
Der VIMÖ wurde im Jänner 2003 als „VTMÖ - Dachverband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzenten Österreichs“ in Wien gegründet. Im Jahr 2026 erfolgte die Einladung an alle Kolleg:innen der Sektoren Musikmanagement und Booking, der Name wurde auf "VIMÖ - Dachverband der Independent Musikwirtschaft Österreichs" geändert.
Zweck des VIMÖ ist die gemeinschaftliche Vertretung, der Schutz und die Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen der gesamten Musikbranche, insbesondere der Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzent:innen, Musikmanager:innen und Vermittlungsagenturen für Liveauftritte, die Unterstützung seiner Mitglieder in der Wahrnehmung ihrer wirtschaftlichen und kulturellen Aufgaben und ihrer sonstigen gemeinsamen Belange.
Der VIMÖ vertritt die branchen- und betriebsbezogenen Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit sowie gegenüber der Legislative, Behörden und anderen Institutionen. Der Verein unterstützt seine Mitglieder im Rahmen seines Aufgabenbereiches in ihrem Geschäftsbetrieb mit Rat und Hilfe und fortlaufenden Informationen über die Marktentwicklung. Weiters will der VIMÖ durch Vernetzungen und Erfahrungsaustausch mit internationalen Organisationen von Independent Labels die Stellung seiner Mitglieder international verbessern und den Zugang zu neuen Märkten (nicht zuletzt in Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen in der Branche) erleichtern.
Das Ziel ist es, faire Chancen für alle am Musikmarkt zu erreichen.
Der Output der unabhängigen Musikwirtschaft in Österreich soll, vertreten durch den VIMÖ, eindeutig als kultureller sowie vor allem auch wirtschaftlicher Faktor positioniert werden – denn es ist keine Frage: Innovation und Kreativität passiert und entsteht meist in und aus kleineren Strukturen.
Mitgliedsbeitragsordnung
Der Mitgliedsbeitrag beträgt für kleine Labels ab dem Jahr 2023 EUR 90,- (zuzüglich 20% MWSt) pro Jahr. Da der VTMÖ sich als solidarischer Verband versteht, wird Mitgliedern, die nicht MWSt-abzugsberechtigt sind, zusätzlich ein Rabatt in Höhe der MWSt gewährt. Als „kleines Label“ gelten alle Mitglieder, deren Label-LSG-Jahresabrechnung unter € 3.000,- beträgt. Für „mittlere Labels“ mit Jahresabrechnungsbeträgen bis zu € 30.000,- macht der Mitgliedsbeitrag € 150,- pro Jahr aus und unsere größten Mitglieder leisten pro Jahr € 250,- an Mitgliedsbeiträgen.
Wenn ein Mitglied zwei Jahresbeiträge im Rückstand ist, wird die Mitgliedschaft automatisch durch Ausschluss beendet.
In finanziellen Notsituationen können Mitglieder durch formloses Schreiben mit Bekanntgabe der Gründe an office(at)indies.at um Befreiung von der Mitgliedsgebühr für ein Jahr ansuchen. Das Leitungsteam entscheidet dann über die Befreiung. Es kann maximal zwei Jahre in Folge um Befreiung angesucht werden.
Ziele und Aufgaben
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Faire Chancen für ALLE am Musikmarkt
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Vertretung der branchen- und betriebsbezogenen Interessen der Mitglieder in der Öffentlichkeit sowie gegenüber der Legislative, Behörden und anderen Organisationen
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Öffentlichkeitsarbeit und Präsenz des Verbandes bei relevanten Veranstaltungen und Anlässen im Bereich der Musikwirtschaft
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Fortbildung und Beratung
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Verbesserung der ökonomischen Bedingungen
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Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern
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Kontaktpflege zu in- und ausländischen Verbänden und Institutionen
Leitungsteam
Saxophonist, Plattenlabel, Festivalorganisator; Musik- und Kulturmanagement Studium, Dozent für Jazz&Pop und ‚Music Business‘ am Mozarteum Salzburg und Jazzcampus Basel.
Neben seiner international musikalischen Tätigkeit unter eigenem Namen oder als Sideman (u.a. mit Manu Delago), hat Pepe Auer im Jahr 2007 das Label Session Work Records gegründet, auf dem (Stand 2026) 165 Alben erschienen sind.
Gerade in dieser Umbruch-Zeit (auslaufende Geschäftsmodelle, Urheberrecht etc.) möchte Pepe Auer aktiv mitwirken, dass sich Independent Labels weiterentwickeln können. Dabei ist er überzeugt, dass ein gutes Vernetzen und eine regelmäßiger Austausch die Basis ist, um etwas bewirken zu können. Er ist oft Schnittstelle zwischen MusikerInnen und Labels und arbeitet im Bereich Jazz.
Marie Hummer leitet das Musiklabel RAIN und arbeitet mit Künstler:innen aus dem Pop- und HipHop-Bereich zusammen, beispielsweise mit BEX, PIPPA und RAHEL. Marie Hummer ist LSG-Beirätin und durfte seit Anfang des Jahres 2026 im Leitungsteam des VIMÖ aktiv sein. Sie möchte ihre Position nützen, um zu fairen Bedingungen in der Musikbranche beizutragen. Österreich weist eine kleinteilige Musiklandschaft auf und das macht es besonders wichtig, kleinere Strukturen zu fördern, die den Domestic-Bereich tragen, und deren Rechte und Mitsprache zu sichern. Zugleich ist es ihr ein großes Anliegen, Strategien zu entwickeln, um in einer Zeit der Umbrüche den stetigen Veränderungen und Herausforderungen des Musikmarkts und der Musikkonsumation aktiv zu begegnen.
Bettina Loibl ist seit mehreren Jahren im Musikbusiness tätig und verfügt über umfassende Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Branche. Mit Gründung des Unternehmens Dinomite Artists & Events liegt der Schwerpunkt auf Management, Booking und der strategischen Begleitung von Künstler:innen. Als Sparringpartnerin unterstützt sie junge, aufstrebende Künstler:innen dabei, ihre Karriere nachhaltig aufzubauen, ihre künstlerische Identität zu schärfen und das Fundament für den weiteren Karriereweg zu legen. Mit einem praxisnahen Ansatz und ausgeprägtem Verständnis für die Bedürfnisse von Künstler:innen und die Anforderungen der Musikbranche begleitet Bettina Loibl Projekte von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung.
Matthias Pirngruber hat 2017 gemeinsam mit Bertram Kolar und Florian Ritt die Musikagentur töchtersöhne gegründet. töchtersöhne sind eine 360 Grad-Agentur im Pop/Rock/Indie Bereich und Matthias kümmert sich in erster Linie um das Management ihrer Acts, alle Labelaufgaben sowie die Geschäftsführung der Agentur. Das Ziel ist es, Bands persönlicher und intensiver als andere Agenturen zu betreuen. Im Fokus steht das Zwischenmenschliche, denn das ist neben sehr guten Songs das zentrale Element, um erfolgreich zu werden und zu bleiben. Seit 2023 hat die Agentur töchtersöhne zwei Mitarbeiter:innen.
Mario Rossori ist seit dem Jahr 2010 Mitglied des Leitungsteams, Seine Motivation: Die österreichische Musiklandschaft braucht einen starken Independent Verband, der in der österreichischen Kulturszene gut vernetzt ist und dafür steht Mario.
Mario Rossoris größte Anliegen:
• Verteilungsgerechtigkeit in allen Verwertungsgesellschaften bei Lizenzen und Fördermitteln
• maximale Transparenz (z.B. bei den Jahresabrechnungen)
• demokratische und gleichberechtigte Sitze in den wichtigen Gremien, wie zB. LSG Produzenten (Beirat & Vorstand)
Mario Rossori ist seit mehr als 30 Jahren in der österreichischen Musikindustrie aktiv und aktuell in den Vorständen des ÖMR – Österreichischer Musikrat, SRA - Archiv für Popularmusik, sowie als Funktionär in der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, Wirtschaftskammer Wien tätig.
Johannes Stöckholzer ist Gründer des österreichischen Indie-Labels unserallereins und in der unabhängigen Musikarbeit breit aufgestellt – von Labelarbeit, Artist Management und Artist Development, über digitales Marketing bis hin zu Kreativarbeit wie Songwriting, Musikproduktion und Mixing. Mit unserallereins begleitet er unter anderem Acts wie Spilif, Magdalena Wawra, Sinu, Rosa Hoelger, jakuba und EsRAP. Darüber hinaus ist er für ausgewählte Künstler:innen im Management tätig und unterstützt externe Acts, Labels und Musikagenturen bei digitalen Kampagnen, strategischer Positionierung und nachhaltigem Künstler:innenaufbau. Seine Arbeit verbindet kreative, strategische und wirtschaftliche Aspekte der Musikbranche – mit Fokus auf nachhaltige Strategien und Strukturen.